Wortschätzchen

Die Hände meiner Mutter

By 18. April 2018 No Comments

Ich werde niemals den Geruch der Hände meiner Mutter vergessen. Auch wenn es jetzt schon so lange her ist, ich weiß noch genau, wie ihre Hände rochen. Es gab Zeiten, da konnte ich mich kaum daran erinnern, wie sie ausgesehen und gesprochen hat, aber der Geruch ihrer Hände war immer präsent.

Die Hände meiner Mutter rochen nach Wärme und Geborgenheit. Manchmal mit einem Hauch von Küche, meistens mit einer Portion Handcreme. Hin und wieder – vor allem im Winter – fühlten sie sich ein wenig rau an, die Haut war ein wenig trockener, der Geruch ein bisserl weniger intensiv – aber unvermindert gab er mir Wärme und Geborgenheit.

An den Tagen, an denen ich meine Mutter auch heute noch bräuchte, vermisse ich diesen Geruch am meisten. Dann hebe ich meine Hände ans Gesicht …. und ich kann sie riechen. Die Hände meiner Mutter. Sie sind ein Teil von mir, wie ich ein Teil von ihr bin.

Meine Mutter wird nie ganz weg sein. Sie ist immer hier, bei und in mir. Sie hat einen Weg gefunden, mir das zu zeigen, auch wenn ich sie nicht mehr sehen kann. Und ich? Ich habe meinen Weg gefunden, mich in mir selbst geborgen zu fühlen und sie immer noch zu spüren. Meine Mutter, das wunderbare, warme, liebevolle Wesen, das mir mein Leben geschenkt hat.

Danke für alles. Ich liebe dich! Hab einen schönen Geburtstag – wo auch immer du jetzt bist.

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